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Die Schule geht los

Die Schule geht los!

Tipps für einen organisierten Morgen, die richtige Ausrüstung und das Packen der Schultasche
Der Schulstart ist eine aufregende Zeit – nicht nur für die Kinder! Auch als Elternteil ist der Start in den Schulalltag spannend. Egal, ob Ihr Kind als I-Dötzchen oder als älteres Schulkind loszieht: wir haben ein paar Tipps, wie Sie den Schulbeginn entspannt und stressfrei organisieren können!

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Die Schule geht los!

Organisation am Morgen

Ob nach den Sommerferien oder auch beim Schulstart in der 1. Klasse: an das frühe Aufstehen müssen die Kinder sich erstmal gewöhnen. Starten Sie trotzdem gut gelaunt in den Tag! Das erleichtert Ihrem Kind die Umstellung enorm – und ein Lachen am Morgen hat noch niemandem geschadet!

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst gut organisiert sind: stellen Sie am Vorabend die Trinkflasche zurecht, packen Sie zusammen mit Ihrem Kind den Ranzen, legen Sie die Anziehsachen raus, ggf. können Sie sogar schon Pausenbrote vorbereiten. Mit guter Vorbereitung ist auch die ein oder andere Trödelei des Kindes verkraftbar! Und auch, wenn es morgens mal hektisch wird: ein Frühstück sollte auf jeden Fall sein. Ob ein Butterbrot, etwas Müsli oder ein bisschen Obst – mit einem Frühstück im Magen starten die Kinder gestärkt und fit in den Schultag. Ihr Kind ist ein absoluter Frühstücksmuffel? Kein Problem, wir haben hier ein paar Ideen für leckere Frühstücksalternativen.

Ab in die Tasche

Schaut man sich die Packliste mancher Schulen an, kommt einem schnell der Gedanke: DAS soll alles in den Tornister? Auf manche Dinge kann man leider nicht verzichten – Schulbücher, Hefte, Trinkflasche und Pausenbrot müssen mit. Umso wichtiger ist es, den Schulranzen richtig zu packen!

Grundsätzlich gilt: Schweres sollte möglichst nah am Rücken verstaut werden, Leichtes kann weiter nach vorne. Bücher gehören also ins hintere Fach, die Trinkflasche passt ins Seitenfach, das Etui kommt nach vorne in die Schultasche. Sortieren Sie außerdem regelmäßig die Schultasche aus – oftmals sammeln sich im Tornister Dinge an, die das Kind gar nicht täglich gebraucht. Vielleicht können einige Dinge auch in der Schule gelagert werden?

Außerdem sollten Sie auf den richtigen Sitz des Tornisters achten: die Trageriemen sollten auf der gleichen Länge eingestellt sein, der Tornister sollte senkrecht am Rücken sitzen, etwa auf der Höhe der Hüfte. Auch ein Brustgurt kann zusätzliche Stabilität bringen, gerade bei Kindern mit schmalen Schultern.

Die Schule geht los!

Der Nachmittag

Sicherlich hat Ihr Kind Hobbies: Fußball, Tennis, Klavier oder andere kreative Tätigkeiten sind förderlich für die körperliche und geistige Entwicklung und natürlich das Sozialverhalten der Kinder. Dennoch gilt: gehen Sie es langsam an. Gerade der Schulstart in der 1. Klasse kann sehr anstrengend und fordernd für die Kinder sein. Warten Sie also, bis sich ihr Kind gut in der Schule eingelebt hat, bis Sie auch die Nachmittage verplanen.

Um einen guten Schulrhythmus zu bekommen, helfen außerdem Rituale: eine halbe Stunde Nichtstun nach dem Mittagessen, eine kurze Snackpause nach den Hausaufgaben oder das gemeinsame Tornisterpacken am Abend geben den Kindern Halt und Orientierung im neuen Alltag.

Feierabend!

Ein Schulkind braucht im Schnitt ca. 9-10 Stunden Schlaf. Achten Sie darauf, dass dieses Zeitfenster eingehalten wird und bringen Sie Ihr Kind zeitig ins Bett. Sprechen Sie den kommenden Tag noch einmal durch – so sind Sie gut auf den nächsten Tag vorbereitet und es kommen keine unangenehmen Überraschungen auf Sie zu!

Die ersten Monate

Sowohl für Eltern als auch für die Kinder ist der Schulstart eine große Umstellung. Als Eltern muss man sein Kind ein Stück weit in die Selbstständigkeit entlassen und darauf hoffen, dass es gut vorbereitet ist. Und für die Kinder tauchen plötzlich eine Menge neue Herausforderungen und Eindrücke auf, die sie fordern. Das kann für beide Seiten anstrengend sein. Umso wichtiger: bleiben Sie entspannt! Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Schule und ggf. auftauchende Schwierigkeiten und versuchen Sie, Ihr Kind bestmöglich zu unterstützen. Nehmen Sie sich bewusst gemeinsame Pausen und zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie da sind.

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