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Spezialwissen

Gummibärchen-Experiment

Lisa Luchs entführt uns heute in die verblüffende Welt der Chemie
Sie hat ein bärenstarkes Experiment vorbereitet, dass du ganz einfach zu Hause nachmachen kannst.
Also schlüpft in den Laborkittel und los geht´s!

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Gummibärchen-Experiment
Das gebrauchst Du für ein Gummibärchen-Experiment

Du brauchst:

  • Eine Tüte Gummibärchen (mindestens 6 Bärchen)
  • Wasser
  • Salz
  • Natron
  • Öl
  • Essig
  • Teelöffel
  • 5 Gläser
  • Stift, Papier, Schere
  • Zeit und Geduld
Das gebrauchst Du für ein Gummibärchen-Experiment

Und so geht´s:

Gib einem deiner erwachsenen Laborassistenten die Liste mit den Dingen, die du brauchst und bitte darum, sie dir zu beschaffen. Ein Wissenschafts-Genie kann sich nicht um alles kümmern. Du musst schließlich denken. Was passiert wohl mit einem Gummibärchen, wenn es mehrere Stunden, ja vielleicht Tage, in Wasser liegt? Was passiert mit dir selbst, wenn du zu lange in der Badewanne liegst? Wird das Gummibärchen vielleicht auch schrumpelig? Du wirst es nie erfahren, wenn du es nicht ausprobierst. Auch wenn das bedeutet mehrere Gummibärchen zu opfern. Wie weit ist dein Assistent mit den Besorgungen?

Wenn alles da ist, bastelst du dir fünf Schilder, eins für jedes Glas und beschriftest sie. Wasser, Wasser + Salz, Wasser + Natron, Essig und Öl. Jetzt füllst du drei der Gläser auf genau die gleiche Höhe mit Wasser. Die Füllmenge muss exakt „einen guten Schluck“ betragen. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Vergiss nicht: Nur mit Genauigkeit bekommt man Nobelpreise verliehen.

Nun zu den Gummibärchen. Du kannst große oder kleine verwenden. Sie sollten am besten die gleiche Farbe haben. Lisa hat neben den großen auch zusätzlich kleine Bärchen genommen. Egal welche Bärchen du nimmst, du musst davon ein weiteres Bärchen neben die Gläser legen. Das kannst du dann später mit den Bärchen in den Gläsern vergleichen. Es ist das Kontrollbärchen. In eines der drei Gläser mit Wasser gibst du einen Teelöffel Natron, in ein weiteres einen Teelöffel Salz. Rühre beides gut um. In das dritte Glas bleibt nur das Wasser. Fülle in das vierte Glas Öl und in das fünfte Essig. Achte darauf, dass der Luftdruck, die Raumtemperatur, der Lichteinfall, die Luftfeuchtigkeit und die Höhenmeter für jedes Glas gleich sind. Das tust du ganz einfach, indem du sie nebeneinander in ein Zimmer an eine Stelle stellst, wo die Sonne nicht direkt darauf scheint. Fertig.

Nun lässt du die Chemie für dich arbeiten. Schaue nach einer Stunde, ob sich etwas verändert hat und schreibe es für jedes Glas auf. Notiere auch, wenn sich nichts verändert hat. Denn auch das sind wichtige Ergebnisse. Was passiert, wenn du einen ganzen Tag wartest? Mit einem Teelöffel kannst du vorsichtig die Bärchen aus den Gläsern heben und bestaunen. Und vergiss nicht zwischendurch mal eines der Gummibärchen aus der Tüte zu naschen. Für die Wissenschaft. Die Gummibärchen mit der Flüssigkeit sind natürlich nicht zum Naschen da, ist ja eh klar – wer will schon Gummibärchen mit Salz oder Essig essen, igitt!

Gummibärchen-Experiment - Step 1
Gummibärchen-Experiment - Step 2
Gummibärchen-Experiment - Step 3
Gummibärchen-Experiment - Step 4
Gummibärchen-Experiment - Step 5
Gummibärchen-Experiment - Step 6
Regenbogen im Glas: Extra-Tipp

Extra-Tipp

Ach, wo du den Chemie-Laborkittel schon anhast: Hier erklärt dir Ingo, wie du einen Regenbogen im Glas herstellen kannst.

Lisa und das Freunde-Team wünschen dir viel Spaß beim Forschen und Erkenntnisse sammeln.

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