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Spezialwissen

Forschen mit Lisa Luchs:
kurze Tage & lange Tage

Warum werden die Tage ab dem Frühjahr länger und ab dem Herbst wieder kürzer?
Lisa hat mit ihren Eltern eine Abmachung. Wenn keine Uhrzeit ausgemacht ist, darf sie mit ihren Freunden so lange draußen spielen, bis es dunkel wird. Ihr ist aufgefallen, dass sie im Winter immer viel weniger Zeit hat. Warum ist das so? Hast du dich auch schon mal gefragt, warum die Tage im Frühjahr länger werden und ab dem Herbst wieder kürzer? Lisa hat nachgeforscht und weiß die Antwort.

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Kurze Tage & lange Tage
Kurze Tage und lange Tage

Die Erdrotation

Innerhalb von 24 Stunden dreht sich unsere Erde einmal um sich selbst. Das nennt man übrigens „Erdrotation“. Und innerhalb von einem Jahr dreht sie sich dabei auch noch einmal um die Sonne.

Wenn bei uns Morgen ist, ist unsere Seite der Erde gerade der Sonne zugewandt. Bis zum Abend hat sich die Erde dann so sehr um sich selbst und um die Sonne gedreht, dass sie nicht mehr zur Sonne, sondern zum Weltall gerichtet ist. Deshalb ist es am Tag hell und in der Nacht dunkel.

Wieso sind die Tage im Sommer länger?

Aber wieso sind die Tage im Sommer …

… nun länger als im Winter? Das liegt daran, dass die Erde sich nicht kerzengerade, sondern leicht geneigt zur Sonne um sich selbst dreht. Wenn du dir das nächste Mal einen Globus ansiehst, achte darauf, dass die Achse, auf der man ihn drehen kann, nicht grade von oben nach unten, sondern schräg durch die Kugel geht. Das ist kein Zufall, sondern die Neigung, die wir zur Sonne haben. Ganz schön schräg, was? Manchmal ist die Erde also so zur Sonne geneigt, dass die Sonne eine große Fläche rund um Deutschland erreicht – dann haben wir Sommer. Die Sonne geht früh auf und spät unter.

Im Winter liegt Deutschland durch die Drehung der Erde näher am Rand der von der Sonne beschienenen Fläche. Die Sonne erreicht Deutschland also später und geht früher unter. Deshalb sind die Tage dann kürzer.

Fünf Käsefakten

Zusammenfassend …

… kann man sagen: Während wir also munter um uns selbst „eiern“ und dabei auch noch um die Sonne kreisen, sehen wir sie im Sommer länger und im Winter kürzer.

Auf der Südhalbkugel haben die Menschen darum Winter, wenn wir im Sommer lange draußen spielen können. Und jetzt wird es ganz verrückt: Auf der Südhalbkugel, z. B. in Australien, feiern sie Weihnachten bei über 30 Grad im Hochsommer. Vermutlich muss der Weihnachtsmann dann seinen dicken Mantel einmal ausziehen, wenn er die Geschenke bringt.

Lisa meint: „Wir leben schon auf einem schrägen und durchgedrehten Planeten!“

Wie kommen Löcher in den Käse?

Lisas Tipp:

Wenn es draußen im Winter zu dunkel zum Spielen ist, dann bastle dir doch ein „Freunde-Memory“. Das regt den Grips an, den man als Forscher immer brauchen kann.

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