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Spezialwissen

Lisa forscht:
Was hat der Osterhase …

… ... eigentlich mit Ostern zu tun?
Sicher hast du auch schon so manches Jahr viele bunte Schokoeier und Süßigkeiten gefunden, die der Osterhase für dich versteckt hat, oder? Aber hast du dich auch schon einmal gefragt, was es mit dem Osterhasen auf sich hat?

Lisa Luchs geht ihre Suche wissenschaftlich an und wird zum Osterdetektiv. „Um die Verstecke zu finden, muss man denken wie ein Osterhase“, sagt sie. Darum hat sie nachgeforscht und einiges über den langohrigen Geschenkebringer herausgefunden.

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Woher kommt eigentlich der Osterhase?
Wer bringt jetzt eigentlich die Ostereier?

Wer bringt jetzt
eigentlich die Ostereier?

Zuerst einmal die große Überraschung: Hasen legen gar keine Eier. Was? Das hast du schon gewusst? Na gut, zugegeben, das ist jetzt kein großes Geheimnis. Aber wusstest du auch, dass man sich früher je nach Region in Deutschland von unterschiedlichen Tieren erzählte, die die Eier bringen sollten? Im Norden und Westen zum Beispiel erzählte man sich, dass ein Fuchs die Ostereier gebracht hätte. Und im Osten sollte es ein Storch gewesen sein.

Warum sich der Hase dann durchgesetzt hat, weiß man nicht genau, aber es gibt einige Theorien.

Wer glaubt schon an einen Osterdelfin?

Wer glaubt schon
an einen Osterdelfin?

Der Hase als Symbol ist sehr alt. Schon die griechische Liebesgöttin Aphrodite wurde oft mit einem Hasen oder einem Delfin dargestellt. Beides sollte ein Symbol für Fruchtbarkeit darstellen. Wenn man jetzt nur die alten Griechen bedenkt, wäre es kein Wunder, dass wir den Osterhasen haben. Wer würde denn schon glauben, dass ein Osterdelfin die Eier im Garten versteckt, oder? Hihi.

Der Hase und das Ei sind in sehr vielen Kulturen Symbole für Fruchtbarkeit und Frühling. Schließlich bekommt eine einzige Hasenmutter jedes Jahr bis zu zwanzig Junge! Das würde erklären, warum der Osterhase immer männlich dargestellt wird. Die Hasenmutter hätte bei den ganzen Kindern ja gar keine Zeit, für uns auch noch Eier zu bemalen und zu verstecken.

Obwohl Hasen sehr scheue Tiere sind, kamen sie besonders früher, ausgehungert vom Winter, bis in die Vorgärten, um sich dort mutig etwas zu Fressen zu suchen. Da kann man schon einmal annehmen, dass sie vielleicht gekommen sind, um die Ostereier zu verstecken!

Zum ersten Mal taucht der Osterhase offiziell 1682 auf. Der Arzt Johannes Richier schreibt in seiner Doktorarbeit über den Brauch des Eiersuchens. Er schreibt auch, dass zu viele Ostereier essen ungesund sei. Also weiß man schon mindestens seit 300 Jahren, dass man nicht zu viel naschen sollte.

Warum wurden Eier eigentlich gefärbt?

Warum wurden
Eier eigentlich gefärbt?

Eier durften während der Fastenzeit nicht gegessen werden und wurden gelagert. Man hat sie gekocht, damit sie sich länger hielten. Damit man sie nach der Fastenzeit auch gut unterscheiden konnte, hat man sie gefärbt.

Wenn du noch mehr über Ostern wissen willst, z. B. warum die Eier damals nur rot gefärbt wurden, dann schau doch mal in Willis Spezialwissen über Ostern rein!

Das Freunde-Team wünscht dir ein tolles Osterfest und viel Glück beim Suchen!

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